• Ab Juni veröffentlichen wir jede Woche einen Podcast aus der Serie „Widerstand”:

wp06 Vom Kommen und Gehen der Jauler und Sirenen

Kurzer Einblick in die deutsche Signalsirenengeschichte
Manchmal ist es zu laut, manchmal zu leiste: das Martinshorn.
Die Medienwissenschaftlerin Franziska Senkel begibt sich auf die Spuren dieses Alltagsgeräusches. Wie kam es zu seinem Namen kam und geht es bald in Rente?

Shownotes und Links:

Credits:

Die Interviews führte Franziska Senkel (Produzentin) mit Dr. Enrico Weller (Musikwissenschaftler), Martin Brender (Geschäftsführer der Deutsche Signal Instrumenten Fabrik Max B. Martin) und Martin Zink (Vertreter der Gewerkschaft der Polizei). Mein Dank geht auch an Simon für seine Sirenengeräusche und unser Gespräch über Spielzeug und Sirenen (Intro).

Soundcredit:

Yelp-Sirene: http://www.radio-aktiv.de/index.php/aktuell/online-artikel/3068-yelp-sirene-als-download

Transkript

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wp05 Kopf-Hörer #1

Seit der Erfindung des Walkmans sind Kopfhörer im städtischen Bild keine Seltenheit mehr. Sie werden hier als Zeichen der widerständigen Abschottung gegenüber dem Sound der Stadt gedeutet.
Ungeschönt bringt dieser Podcast jene rauschende Soundkulisse in die Ohren der HörerInnen zurück. Zwischen Fieldrecording und Feature trifft eine der typischsten Klangwelten der Stadt – die der Berliner U-Bahn – auf auditive Inneneinsichten von KopfhörerInnen, MitgestalterInnen und umherfliegende Gesprächsfetzen.

Ein Spiel zwischen dem akustischen Innen und Außen – aufgenommen zwischen Hermann- und Alexanderplatz – einsteigen und anschalten bitte!

Ein Podcast von Lysette Laffin mit besten Dank an alle U-Bahnfahrer- und KopfhörerInnen, die mir Zeit und Worte schenkten.

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wp03 “Das Mediale hörbar werden lassen”

Shownotes & Links

Musikcredits:

Der Podcast vertont Dieter Merschs Text „Mediale Paradoxa – Einleitung in eine negative Medienphilosophie“ als Podcast. Die Vertonung des wissenschaftlichen Artikels war mit verschiedenen Widerständen verbunden: Wie soll der dichte, 14-seitige Text als Podcast verständlich gemacht werden? Wie übersetzt man dabei die Schriftsprache in gesprochene Sprache? Wie soll mit den visuellen Beispielen und dem visuellen Wortregister des Textes umgegangen werden? Und auf welche Weise können Zitate oder neue Absätze kenntlich gemacht werden?

Das Resultat ist eine weitaus subjektiver klingende Version des Originals. Diese Emotionalität, die beispielsweise durch das Nutzen von atmosphärischer Musik und einer persönlichen Erzählperspektive entstanden ist, wurde bewusst gewählt, um eine emotionalere Präsentation von wissenschaftlichen Aufsätzen auszuprobieren. Der Podcast soll ebenfalls anregen, den Fokus auf das Textuelle in der Wissenschaft durch die Integration von performativen Praktiken aufzuheben. Printmedien geben oftmals den Eindruck, dass Wissenschaft etwas Bleibendes, Permanentes und Kontextloses sei. Performative Medien untermauern Wissenschaft stattdessen als etwas Fließendes und binden sie an ihren zeitlichen und räumlichen Kontext (vgl. Paperphone Webseite).

Projekte wie „Provoke! Digital Sound Studies“ treiben einen Medienwechsels in den digitalen Wissenschaften derzeit voran. Besonders das Projekt Susurrous Scholarship diente mir hierbei als Vorbild, da es ebenfalls akademische Aufsätze in Sound übersetzt und dabei unterschiedlich stark von dem Originaltext abweicht. Insgesamt soll der Podcast ein medienwissenschaftlicher Kommentar auf diese Entwicklung darstellen.  Durch den Medienwechsel von Text in Sound sollen die von Mersch beschriebenen Dysfunktionalitäten deutlich werden: Komplizierte Sätze sind oft nicht audio-tauglich, Zitate können im Audio nur schwer mit der gleichen Stimme kenntlich gemacht werden, die visuellen Beispiele des Textes lassen sich schwer vertonen u.s.w.. Diese Dysfunktionalitäten sollen im Podcast auf der ‘technischen’ Ebene einen Zugang zu dem Medium Sound als mögliches (oder unmögliches?) Medium für den akademischen Austausch geben, aber auch zu die inhaltlichen Aussagen von Dieter Mersch Text kommentieren.

 

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wp02_02 Gegen die Welt der Erwachsenen #2

Gegen die Welt der Erwachsenen ist ein experimenteller Podcast, der sich dem Thema Widerstand aus zwei Richtungen annähert und die akustische Illustration von Dada zur Grundlage nimmt. Dada versteht sich als widerständische Geisteshaltung, die das politische System ihrer Zeit unterläuft und starre Normen brechen will. Der Prozess der Vertonung stellt das Nicht-Verstehen, wenn sich Un-Sinn nicht in Sinn äußert, in den Mittelpunkt. In Folge 1 führt ein Manifest thematisch in das serielle Format ein, ab Folge 2 wird das erste Gedicht zu Gehör gebracht.

Soundcredits

Angelrolle – mike campbell/ F.S. 1 fishing reel.aif/ 00:11:946/ May 17th, 2007/ CC 1.0
http://freesound.org/people/mike%20campbell/sounds/34968/

Klapperschlange – NoiseCollector/ More Household Instruments » poppyshaker.wav/ 00:48:760/ September 30th, 2007/ CC BY 3.0
http://freesound.org/people/NoiseCollector/sounds/41614/

Fisch – f4ngy/ Bubbles.wav/ 00:01:474/ April 9th, 2014/ CC BY 3.0
http://freesound.org/people/f4ngy/sounds/232862/

Rabe – Q.K./Crows_01.wav/ June 27th, 2008/ CC 1.0
http://freesound.org/people/Q.K./sounds/56233/

Uhu – Benboncan/ Tawny Owls 2.wav/ 04:27:761/ December 17th, 2008/ CC 4.0
http://freesound.org/people/Benboncan/sounds/64544/

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wp02_01 Gegen die Welt der Erwachsenen #1

Gegen die Welt der Erwachsenen ist ein experimenteller Podcast, der sich dem Thema Widerstand aus zwei Richtungen annähert und die akustische Illustration von Dada zur Grundlage nimmt. Dada versteht sich als widerständische Geisteshaltung, die das politische System ihrer Zeit unterläuft und starre Normen brechen will. Der Prozess der Vertonung stellt das Nicht-Verstehen, wenn sich Un-Sinn nicht in Sinn äußert, in den Mittelpunkt. In Folge 1 führt ein Manifest thematisch in das serielle Format ein, ab Folge 2 wird das erste Gedicht zu Gehör gebracht.

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wp01 Wider das Format – Spannungen im Widerstand

Dagegen sein ist erst mal gut, behauptet man. Aber was, wenn es gar nicht darum geht Stellung zu beziehen, sondern Widerstände auszumachen, die sich vor uns verbergen?

Ein how-to-electrical-resistance-overload zur Hörbarmachung elektrischer Widerstände

Von Felix Ansmann und Lenny Düsentrieb

2015-01-14_20.19.49

Widerstände messen

Links:
Playing He’s a pirate with 555 timer piano

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